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Liebesnöter Gaby Hauptmann

Liebesnöter

Gaby Hauptmann

Published
ISBN :
Paperback
317 pages
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 About the Book 

Ella ist in einer Gallerie um sich mit ihrem Lebensgefährten Ben eine Ausstellung anzuschauen. Eigentlich hatte sie keine Lust dazu und Ben sagt kurzfristig ab. Da sie aber nun schon mal da ist, macht sie eine schnelle Runde um sich die Kunstwerke anzusehen. Kurz bevor sie gehen möchte, sieht sie ein Bild und es durchfährt sie wie ein Blitz. Das ist ER. Moritz! Er ist vor vielen Jahren ein Klassenkamerad gewesen und nach einem furchtbaren Unglück der mit Ella´s Zwillingsschwester zusammenhing verschwunden. Wieso ist er auf dem Bild? Lebt er noch? Ist er damals abgehauen weil er der Mörder war? Ella jedenfalls ist davon überzeut, dass Moritz schuldig ist und sich woanders versteckt hält. Sie findet heraus wo und wer das Bild gemacht hat. Ihr Weg führt sie dabei nach Schweden, denn dort lebt die Künstlerin, die Moritz gemalt hat. Ella will Moritz endlich gegenüber stehen und wissen was genau mit Inka passiert ist.Hier hat Frau Hauptmann mal einen Krimi geschrieben. Ich oute mich erneut als Fan: Ich habe alle ihre Romane gelesen, aber der hier ist anders. Es ist hier kein typischer gute Laune Frauenroman, sondern ein Krimi mit vielen Fäden. Ella ist mir nicht wirklich sympathisch geworden, was mit ihrer Beziehung zu Roger zu tun hat, den sie in Schweden kennenlernt. Von Ben, ihrem Lebensgefährten erfährt man eigentlich nur das er viel arbeitet und ein freundlicher Mann ist. Er entfacht in Ella aber kein Feuer der Leidenschaft. Er ist einfach da und gut. Mir fehlt ein bißchen die Verbindung der Zwei. Man kann sie sich als Paar nicht so recht vorstellen. Roger ist ein sympathischer Franzose mit jeder Menge Charme. Man weiß nie so recht ob man ihm trauen kann, dass gibt ihm eine aufregende Aura wie ich finde. Ein Goldschatz im Roman ist Siri. Sie ist in Schweden die Rezeptionistin des Hotels in dem Ella abgestiegen ist. Als Ella dann beginnt erste Spuren zu finden, wird es immer spannender und ich konnte garnicht mehr aufhören zu lesen. Man beginnt 1&1 zusammen zu zählen, aber ist sich nie so richtig sicher, dass es der oder die auch gewesen ist. Der Schreibstil ist dabei flüssig und klar, was das Lesen vereinfacht. Die Handlungsstränge sind dabei gut zu verfolgen und ich hatte nicht das Gefühl das es irgendwo hakt oder gar unstimmig ist.Wer also Lust hat einen Roman mit der Mischung Krimi und Unterhaltungsliteratur zu lesen, ist hier bestens bedient. Mir hat der Roman viel Freude bereitet. Einzige Kritikpunkte sind der Titel, der so garnichts mit dem Buch zu tun hat und das Cover das ich persönlich nicht gelungen finde. Aber das ist Geschmackssache.